Kammerorchester 

Frankfurter Solisten

Frankfurter Solisten, Kent Carlson - Concerto for violin and orchestra

Künstlerische Leitung

Vladislav Brunner

 

In ihrem mittlerweile über zehnjährigen Bestehen sind die Frankfurter Solisten zu einer Institution im Bereich der Kammerorchestermusik herangewachsen.
2001 von Mitgliedern des Frankfurter Opern und Museumsorchesters gegründet, hat sich das Kammerorchester in über hundert Konzerten ein breitgefächertes Repertoire vom Barock bis ins 21. Jahrhundert erarbeitet. Dabei spielen Uraufführungen von Werken, die eigens für die Frankfurter Solisten komponiert wurden, eine besondere Rolle; darunter finden sich Stücke von Komponisten wie Volker David Kirchner, Fred Günther, Rüdiger Claus, Kent Carlson und Mathias Bild. Im Kern ein Streicherensemble, werden die Frankfurter Solisten regelmäßig durch Bläser aus den Reihen des Frankfurter Opern und Museumsorchesters ergänzt.
Die Konzerte der Frankfurter Solisten sind daruch gekennzeichnet, dass sich - der Name ist Programm - häufig Musiker aus den eigenen Reihen solistisch präsentieren. Darüber hinaus konzertiert das Ensemble regelmäßig mit namhaften Musikern verschiedenster Stilrichtungen wie beispielsweise dem Oboisten Nick Deutsch, dem Klarinettisten Johannes Gmeinder, dem Trompeter Gabór Boldoczki, dem Geiger Sergey Khatchatryan, dem Pianisten David Lively, dem Tenor René Kollo und der Sopranistin Britta Stallmeister. Oft werden die Konzerte der Frankfurter Solisten moderiert, wofür das Ensemble mehrfach Frank Lehmann gewinnen konnte.
Seit ihrer Gründung treten die Frankfurter Solisten in ihrer eigenen Konzertreihe „ascoltate” mit jährlich vier Programmen in der Frankfurter Kirche Cantate Domino auf. Sie geben zahlreiche Konzerte in der Rhein-Main-Region und waren bereits in der Alten Oper Frankfurt sowie bei den Weilburger Schlosskonzerten zu hören.
Seit Dezember 2005 gestaltet das Orchester die Weihnachtskonzerte der Oper Frankfurt „Konzerte für Kids", in denen das Zusammenspiel mit Kindern und Jugendlichen als Solisten gefördert. Diese Initiative soll auch in Zukunft über die Oper Frankfurt hinaus in Veranstaltungen für ein junges wie erfahrenes Konzertpublikum weitergeführt werden.

 

Pressestimmen

 

[bezogen auf ein Konzert mit einem gemischten Orchester aus den Frankfurter Solisten und in gleicher Anzahl jungen Musikern zwischen zehn und 24 Jahren]

„[zu Beethovens Tripelkonzert:] Das unter der präzisen Leitung von Vlado Brunner erzielte Ergebnis war mehr als semiprofessionell, ebenso wie in Beethovens Sinfonie Nr. 3 Es-Dur [...] Alles war thematisch-motivisch klar gestaltet, der Klang dabei füllig und selbstbewusst.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. Juli 2016

[bezogen auf dasselbe Konzert]

„Dass dieser Ansatz für alle Beteiligten einschließlich der Zuhörer überaus lohnt, belegte das mehr als respektable klangliche Ergebnis der Probenarbeit mit Dirigent Vladislav Brunner. Die jungen Instrumentalisten schienen sehr gut in das Ensemble integriert. Sie zeigten gerade bei einem detailreich verzweigten, auch konditionell herausfordernden Werk wie Beethovens Dritter Sinfonie Es-Dir op. 55 nicht nur sichtbare Motivation und handwerklich vorzögliches Können, sondern auch Spannkraft und Durchhaltevermögen.

Frankfurter Neue Presse, 18. Juli 2016

 

...„alles wunderbar homogen und perfekt im Zusammenklang musiziert von den Frankfurter Solisten. [...] alle Mitglieder des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters wie auch der Geiger Vladislav Brunner, der sich hier als Dirigent mit sparsam und prägnant eingesetztem Stab als ebenso begabter Dirigent auszeichnete.“

Taunus Zeitung, 20. Oktober 2015

 

...„„eröffneten mit Johann Stamitz' Mannheimer Sinfonie Nr. 2 in A-Dur. Das heitere Werk aus der Rokokozeit mit seinem Serenadencharakter weckte Bilder der prächtigen Kurpfälzischen Schlösser. Vladislav Brunners Tempi sind schwungvoll, straff, aber nie gehezt, die Profis von der Frankfurter Oper füllten mit sattem, strahlendem Streicherklang den Raum. Die gefährlichen, offen liegenden Passagen perlten, deutliche Akzentsetzung und Dynamik machten die Musik duftig und das Zuhören angenehm.“

Nahe Zeitung, 8. September 2015

 

 

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