Baborák Ensemble

BABORÁK ENSEMBLE ist auf der Musikszene seit 2001 tätig. Es tritt in Konzerten und Festspielen in Europa und Japan auf, macht Aufnahmen für Exton und Supraphon. Seine Mitglieder sind erfolgreiche Solisten, Laureaten internationaler Wettbewerbe und Kammerspieler der jungen Generation – die Geigenspieler Dalibor Karvay, Martina Bačová, der Bratschist Karel Untermüller, Violoncellistin Hana Baboráková und Hornist Radek Baborák. Als Gäste treten mit Dem Ensemble die Konzertmeister und die ersten Spieler der Münchner und Berliner Philharmonie Lorenz Nasturica, Wilfried Strehle, Wenzel Fuchs, Benze Boganyi, Laszlo Kutti auf.

Das Repertoire vom Ensemble bezieht Barock-, Klassizismus-Romantikstücke sowie Stücke des zwanzigsten Jahrhunderts und ferner eine Reihe von Bearbeitungen und dem Ensemble direkt dedizierten Kompositionen ein.

Das eigene Debüt ist mit der Aufnahme einer CD für Exton mit Musikstücken der Klassiker und aus dem 20. Jahrhundert (Mozart, Beethoven, Kroll, Turner).

Die erfolgreiche Zusammenarbeit ging mit der nächsten CD „Le quattro stagioni“ weiter – es handelt sich um einen Querschnitt durch die italienische Musik vierer Jahrhunderte (Vivaldi, Corelli, Donizetti, Cherubini, Sinigalia, Rota), die den Preis der japanischen Musikkritiker gewonnen hat. Das dritte Projekt stellt eine CD mit den Kompositionen der Wiener Klassiker an (Haydn, Mozart, Beethoven, Reicha). Anlässlich des Jubiläums von Bohuslav Martinu realisierte Das Ensemble die Aufnahme „Serenade“ mit seinen Kammerkompositionen (Quartett und Serenade) in Kombination mit den Werken der Komponisten Carl Nielsen und Charles Koechlin.

Seit seiner Gründung ist Baborák ENSEMBLE in vielen Konzerten in Tschechien, Deutschland und Japan anlässlich hochwertiger Festspiele aufgetreten (Prager Frühling, Smetana Festival, Zadar Festival in St. Donat, Janáček Festival, Mitte Europa, Concentus Moraviae, Grünwald Musik Tage, Lipa Musica). In der Saison 2010 – 2011 war es das Residenzensemble des CNSO in seiner Kammermusikreihe der Konzerte im St. Agnes-Kloster. Das Repertoire von knüpft Baborák ENSEMBLE an eine im 18. Jahrhundert entstandene Tradition an. Das Waldhorn wurde zu damaligen Zeiten eher als Signalinstrument bei Parforcejagden genutzt, die alle Adeligen veranstaltet haben. Vielleicht deshalb erfreute es sich allgemeiner Beliebtheit und fand seinen Weg auch in die Konzerthallen und ist zum unentbehrlichen Bestandteil sowohl der symphonischen als auch der Kammermusik. Stücke von Vivaldi, Corelli, Mouret, Händel, Telemann stellen einen untrennbaren Programmbestandteil bei BE-Auftritten an. Die Komponisten der Mannheimer Schule und die Wiener Klassiker schrieben eine Reihe virtuoser Musikstücke für Waldhorn und Streiche. Eine große Inspiration war für sie das Können der zeitgenössischen tschechischen Waldhornspieler. Für alle wird hier J. V. Stich-Punta genannt, dem L. v. Beethoven die F-Dur Sonate Opus l7 und W. A. Mozart einen Waldhornpart in der Symphonie Concertante dedizierten. Aus Musikstücken der Klassizismus-Periode besteht der wesentlichste BE-Repertoireteil (J. Haydn, W. A. Mozart, L. v. Beethoven, A. Reicha, L. Boccerinni, V. Stamitz, J. B. Vanhal, usw.). Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kommt es zu einer umwälzenden Vervollkommnung des Waldhorns durch Zugabe von Ventilen, die es möglich machen, eine chromatische Klangreihe zu spielen. Und im zwanzigsten Jahrhundert entstehen viele weitere Kammerstücke für Waldhorn in Kombination nicht nur mit Streichinstrumenten, sondern auch mit Blas- und Schlaginstrumenten (Janáček, Martinu, Koechlin, Nielsen). Ein Sonderkapitel bilden direkt geschriebene oder autorengeregelte Stücke für das Ensemble. Das Ensemble überrascht mit unerwarteten und oftmals sogar schockierenden Klangkombinationen und wehrt sich gegen keine Ausflüge in andere Genres, wie zum Beispiel Jazz, Swing, Tanz-, Film-, Ethno- und Orientmusik. Für das Ensemble komponieren und gestalten die Werke die Komponisten M. Bok, F. Šterbák, T. Ille.

© 2020 Artenobile

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